Ab sofort beginnen wir wieder damit, an unserem Meditationsabend vor der Meditation, also beginnend um 19.30 Uhr, in einer kleinen Gruppe unsere Erfahrungen mit der aktuellen Aufgabe "Meditation im Alltag" zu besprechen.
Programm für April 26:
2.4.: Der Meditationsabend findet diesmal nicht in Neukölln statt, sonders stattdessen in der Kreuzberger Hl. Kreuz-Kirche. Dort ist in der Zeit vor Ostern ein Labyrinth aufgebaut. Wir meditieren dort und begehen das Labyrinth. Beginn 20 Uhr.
16.4.: Thomas hält im Rahmen des Meditationsabends einen Vortrag zum Thema: Mangel und Überfluß.
19.4.: Wir laden zu einem "meditativen Kaffeeklatsch" in unsere Wohnung ein. Dies Treffen ist für die Leute bestimmt, die an unseren Meditationsabenden teilnehmen und sich näher kennenlernen und sich austauschen möchten. Unbedingt per Telefon oder e-mail anmelden!
Mischa Mangel, der mit unserer Meditationsgruppe verbunden ist, hat jetzt einen neuen Roman veröffentlicht. Er heißt "Die Vergegenwärtigung", ist im Droschl-Verlag Graz erschienen (ISBN 978-3-99059-177-2), ist 271 Seiten dick und kostet 24 €. Wir möchten dieses Buch sehr empfehlen, denn sein Gegenstand ist die Meditation, genauer: die meditative Betrachtung der Vergänglichkeit - aber eben nicht als Sachbuch, sondern als Roman. Sehr anregend, in einer sehr zugänglichen Sprache verfaßt. Ein ernsthaftes Buch, ein schönes Werk!
Vor einiger Zeit hat Daniel Herbstreit ein Gespräch mit uns über unsere "geistige Ausrichtung" als Podcast ins Netz gestellt.
Der Podcast heißt "Was glaubst du denn?! - Der Podcast über die Vielfalt des spirituellen Lebens", und ist bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon, Deezer und bei YouTube zu finden. Mit dem folgenden Link geht es direkt zu dem Gespräch mit uns auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=BaWrJGkkNfc
Die politische Situation ist sehr beunruhigend. Das läßt die Meditation nicht unberührt. Ein Mittel, damit positiv umzugehen, ist die Metta-Meditation. Auf der Seite "Texte" findet Ihr einen Versuch, die Sätze, die in der Metta-Meditation verwendet werden, an diese Situation anzupassen.
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Folgende Alltagsaufgabe schlagen wir vor für den Zeitraum vom 30.3.-12.4.26:
Langeweile
Worum es geht:
Langeweile ist eine weit verbreitete Gemütsverfassung: Sie ist gekennzeichnet durch den Eindruck von leerer Zeit: Es ist nichts los; es gibt nichts, was Interesse hervorruft.
Da das menschliche Bewußtsein auf den Austausch mit der Umwelt (und sei es die eigene Person) angewiesen ist, wird Langeweile als Bedrohung, als unerträglich empfunden; sie ruft geradezu reflexartig die Suche nach Tätigkeiten hervor, die Langeweile vertreiben – oft greift das Bewußtsein danach, ohne zu prüfen, ob diese Tätigkeit jetzt wirklich nützlich und heilsam ist: Hauptsache, die Langeweile ist verschwunden, egal wodurch. Deshalb ist es wichtig, diese Zusammenhänge sich bewußt zu machen, um nicht Schaden zu nehmen.
Praktische Vorschläge:
*Achte in Deiner Meditation auf Langeweile und versuche, neues Interesse am Moment zu gewinnen.
* Wenn Du im Alltag Langeweile merkst: setze Dich dem für einige Zeit aus: Wie fühlt sie sich an? Wie ist sie entstanden? Wohin drängt sie mich?
* Oft merke ich erst, daß Langeweile im Spiel war, wenn ich mich bei bestimmten Tätigkeiten wiederfinde: Zeitunglesen, Fernsehen, surfen, der Griff zum Handy, der Gang zum Kühlschrank … Was sind die für mich typischen Reaktionen auf Langeweile?
* Wenn Du Dich bei einer dieser Tätigkeiten ertappst, mit denen Du der Langeweile zu entgehen suchst, dann halte inne, spüre die Langeweile und versuche, bei ihr zu bleiben. Erst dann werde wieder aktiv.
* Oft geht Langeweile mit bestimmten Stimmungen einher: Depression, Ungeduld, Aggressivität u. a. Achte darauf und und nimm sie wahr als etwas, was jetzt zu Dir gehört.
* Viele Menschen haben ihr Leben so eingerichtet, daß Langeweile kein Thema ist. Die Angst vor Leere und Langeweile bringt oft einen Lebensstil mit Hektik und Zeitmangel hervor. Prüfe, ob Du das wirklich willst.
* Wenn Du in einem Zustand der Langeweile bist, merkst Du, daß die Zeit nicht vergehen will. Kannst Du das als einen Reichtum an Zeit verstehen kannst – also als ein kostbares Geschenk?
Wer zu dieser Aufgabe tägliche konkretere Anregungen per mail oder über WhatsApp erhalten möchte, kontaktiere uns bitte!
