Thomas hält einen Gottesdienst am 10. Mai in der Taborkirche (Taborstr.) und am 17. Mai in St. Thomas, Mariannenplatz, beide in Kreuzberg. Beginn jeweils 10 Uhr.
Ab sofort beginnen wir wieder damit, an unserem Meditationsabend vor der Meditation, also beginnend um 19.30 Uhr, in einer kleinen Gruppe unsere Erfahrungen mit der aktuellen Aufgabe "Meditation im Alltag" zu besprechen.
Programm für Mai 26:
Am 7.5. steht eine angeleitete Metta-Meditation im Zentrum des Abends.
7.6..: Wir laden zu einem "meditativen Kaffeeklatsch" in unsere Wohnung ein. Dies Treffen ist für die Leute bestimmt, die an unseren Meditationsabenden teilnehmen und sich näher kennenlernen und sich austauschen möchten. Unbedingt per Telefon oder e-mail anmelden!
Mischa Mangel, der mit unserer Meditationsgruppe verbunden ist, hat jetzt einen neuen Roman veröffentlicht. Er heißt "Die Vergegenwärtigung", ist im Droschl-Verlag Graz erschienen (ISBN 978-3-99059-177-2), ist 271 Seiten dick und kostet 24 €. Wir möchten dieses Buch sehr empfehlen, denn sein Gegenstand ist die Meditation, genauer: die meditative Betrachtung der Vergänglichkeit - aber eben nicht als Sachbuch, sondern als Roman. Sehr anregend, in einer sehr zugänglichen Sprache verfaßt. Ein ernsthaftes Buch, ein schönes Werk!
Vor einiger Zeit hat Daniel Herbstreit ein Gespräch mit uns über unsere "geistige Ausrichtung" als Podcast ins Netz gestellt.
Der Podcast heißt "Was glaubst du denn?! - Der Podcast über die Vielfalt des spirituellen Lebens", und ist bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon, Deezer und bei YouTube zu finden. Mit dem folgenden Link geht es direkt zu dem Gespräch mit uns auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=BaWrJGkkNfc
Die politische Situation ist sehr beunruhigend. Das läßt die Meditation nicht unberührt. Ein Mittel, damit positiv umzugehen, ist die Metta-Meditation. Auf der Seite "Texte" findet Ihr einen Versuch, die Sätze, die in der Metta-Meditation verwendet werden, an diese Situation anzupassen.
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Folgende Alltagsaufgabe schlagen wir vor für den Zeitraum vom 11.-24.5.26:
Bodenkontakt suchen
Worum es geht:
Alle irdischen Lebewesen sind „Erdlinge“ - wir auch. Wir leben von der Erde. Unser Körper ist ein Produkt der Erde. Nach dem Tod lösen wir uns allmählich wieder in Erde auf.
Es ist wichtig, diese Tatsache anzuerkennen und sich immer wieder bewußt zu machen. Besonders in Krisenzeiten neigen wir dazu, „abzuheben“, in Gedanken- oder Gefühlsspiralen zu kreisen und uns zu verlieren. Wenn wir Bodenkontakt suchen, verbinden wir uns mit der Quelle unserer Lebenskraft und können gelassener leben.
Praktische Vorschläge:
*Zu Beginn Deiner Meditation spüre den Bodenkontakt: Wo berühren Füße und Beine den Boden? Spüre den Kontakt mit der Sitzfläche und merke so, wie die Erde Dich trägt.
* Gewöhne Dir an, immer, wenn Du von einem Sitz aufstehst, einen Moment still stehen zu bleiben und zu spüren, wie Deine Fußsohlen den Boden berühren: Ich habe festen Grund unter den Füßen.
* Wenn Du einen Weg zurücklegst, spüre in der Weise der Gehmeditation den Kontakt zum Boden.
* Wenn Du merkst, daß Deine Gedanken hektisch kreisen oder Du von Gefühlen überwältigt wirst, stelle Dich bewußt auf Deine Füße. Du magst auch auf den Boden stampfen. Spüre: Hier liegen die Quellen Deiner Kraft.
* Generell ist es eine gute Idee: Wenn Du merkst, Du beginnst Dich zu verlieren, die Aufmerksamkeit auf die unteren Regionen des Körpers zu lenken, z.B. wie Du sitzst, wie Du stehst, wie der Atem den unteren Teil des Leibes bewegt.
Wer zu dieser Aufgabe tägliche konkretere Anregungen per mail oder über WhatsApp erhalten möchte, kontaktiere uns bitte!
